Beratung und Begleitung im Strafrecht

Das Strafrecht ist ein Rechtsbereich, der oft direkte Auswirkungen auf unser gewohntes Leben hat, sei es in Form von Ordnungswidrigkeiten oder sei es in Form von Strafdelikten. Wenn das letztere eintrifft, dann sind die Konsequenzen, die sich aus Verurteilungen im Strafprozess ergeben können erheblich, zum Beispiel empfindliche Geldstrafen oder sogar Haftstrafen. Darüber hinaus verbindet sich mit einer Verurteilung oftmals eine Beeinträchtigung der beruflichen und privaten Zukunft. Doch nicht nur als Täter, sondern auch als Opfer einer Straftat helfen wir Ihnen, Ihre Rechte durchzusetzen.

Wir sehen unsere elementare Aufgabe im Bereich der Strafverteidigung darin, Ihre verfassungs- und verfahrensmäßigen Rechte sicherzustellen und diese bestmöglich zu schützen. Dazu gehört auch, schnell zu reagieren. Im Falle eines mittelbaren oder unmittelbaren Strafdelikts garantieren wir Ihnen eine absolut kurzfristige Terminvergabe. 


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Unser Service im Strafrecht

  • Kurzfristige Terminvergabe, auch außerhalb der Bürozeiten und am Wochenende

Weiteführende Informationen

Strafrecht ist nicht gleich Strafrecht

Die unseren Mandanten vorgeworfenen Taten reichen von vermeintlich weniger schwerwiegenden Fällen wie zum Beispiel Internetdelikten, Verkehrsstraftaten, Schwarzfahren und Betäubungsmitteldelikten hin zu umfangreichen Betrugsfällen, Steuerstraftaten, Insolvenzstraftaten, Wirtschaftsdelikten, Kapitaldelikten und Gewaltdelikten. Unabhängig davon, ob Sie einer Ordnungswidrigkeit oder einer Straftat beschuldigt werden oder auch einen Zeugenbeistand brauchen, bieten wir Ihnen eine kompetente Unterstützung, wenn es darum geht, Ihre Rechte zu wahren. Dabei führen wir neben der klassischen Strafverteidigung auch strafrechtliche Präventivberatungen sowie die Vertretung von Straftat-Opfern durch.

Die Aufgaben eines Strafverteidigers

Unabhängig, um welches Delikt oder um welche Straftat es sich handelt, die schwierige Suche nach Gerechtigkeit ist oft unbequem und konfliktanfällig. Dabei ist es zwar selbstverständlich, dass der Wahrheitssuche eine zentrale Funktion zukommt, aber leider nicht immer wird diese nach objektiven Spielregeln durchgeführt. Unbestritten ist jedoch, dass einem Angeklagten in einem Strafprozess unabdingbare Rechte zustehen. Um dieses in jedem Fall sicherzustellen, hat ein Beschuldigter das Recht, sich in jeder Verfahrensphase, also auch schon im Ermittlungsverfahren, durch einen Strafverteidiger beraten zu lassen. So ist es die Aufgabe eines Strafverteidigers, den Angeschuldigten bzw. Angeklagten über seine Rechte aufzuklären und sich für deren Einhaltung einzusetzen. 

Darüber hinaus soll der Verteidiger dem Angeklagten beratend zur Seite stehen, seine Rechte Angeklagten umfassend wahrnehmen und diesen zu prozessual richtigen Handlungen und Erklärungen veranlassen. Im Rahmen dieser Stellung ist der Verteidiger verpflichtet, sich ausschließlich für den Angeklagten einzusetzen. Gegebenenfalls muss die Einhaltung der prozessualen Spielregeln auch nachdrücklich vom Strafverteidiger eingefordert werden. Das heißt also, dass der Verteidiger gegenüber dem Gericht eine gewisse Kontrollfunktion ausübt. So hat er darauf zu achten, dass alle den Angeklagten entlastenden Aspekte hinreichend berücksichtigt und die Verfahrensvorschriften beachtet werden. Im Rahmen dessen steht ihm ein unbeschränktes Akteneinsichtsrecht zu. Darüber hinaus hat ein Verteidiger noch die folgenden Rechte:

  • Recht zur Stellung von Anträgen wie zum Beispiel Beweisanträge
  • Recht zu Fragestellungen an den Angeklagten, Zeugen und Sachverständige
  • Recht zur Abgabe von Erklärungen und Stellungnahmen für den Angeklagten
  • Recht zur Beanstandung von Fragen, die von anderen Verfahrensbeteiligten an Zeugen oder den Angeklagten gerichtet werden

Darüber hinaus hat ein Verteidiger ein Anwesenheitsrecht in allen Verfahrensphasen, auch bei Ortsterminen außerhalb des Gerichts. Nach dem Schluss der Beweisaufnahme innerhalb eines Prozesses hält der Verteidiger – wenn der Staatsanwalt seinen Schlussvortrag beendet hat – sein Plädoyer. In diesem fasst er das Ergebnis der Hauptverhandlung nochmals zusammen, würdigt alle erörterten Umstände in tatsächlicher und rechtlicher Hinsicht und stellt anschließend einen Antrag an das Gericht, wie dieses aus der Sicht der Verteidigung entscheiden soll.

Warum man sich nicht selbst verteidigen sollte

Sich selber in einem Strafverfahren zu verteidigen, ist meist eine der größten Fehlentscheidungen, welche ein Betroffener tätigen kann. Dieses gilt nicht nur für juristische Laien, sondern wohl für jeden. Selbst Juristen, gegen die ein Strafverfahren eingeleitet wird, verteidigen sich in der Regel nicht selber. Leider vermitteln Fernseh- oder Kinofilme allzu oft das falsche Bild eines Verteidigers. Hier sollte man nicht vergessen, dass es sich bei solchen Verteidigern um „Schauspieler“ im Sinne des Wortes handelt, die fern von jeglicher Realität agieren. Oft ziehen reißerische Worte und spektakuläre Überraschungsmomente die Zuschauer in den Bann. Dieses allerdings nur unter dem Hintergrund, dass es in TV-Filmen nur darum geht, die Zuschauerquoten zu erhöhen bzw. bei Kinofilmen darum, die „Kassen“ klingeln zu lassen. 

Die wahren Prozesse in Deutschland laufen jedoch völlig anders. Nicht selten werden Strafprozesse oft außerhalb vom Gerichtsaal geklärt. Dabei gehören Absprachen zum Alltag. Hinzu kommt, dass Richter und Verteidiger die gleiche Sprache sprechen und sich häufig aus anderen Verfahren kennen. Dieses führt dazu, dass eine gute Gesprächsbasis für den Prozess auf Basis eines Vertrauensverhältnisses geschaffen wird. Allerdings gehört es zum Alltag der deutschen Gerichte, dass diese überlastet sind. So ist es nicht ungewöhnlich, dass ein Verteidiger schon im Vorfeld eines Prozesses oder während der Verhandlung mit dem Richter und dem Staatsanwalt einen „Deal“ im Sinne des Angeklagten aushandelt. Zugute kommt diesem, dass ein Verteidiger im Gegensatz zu dem Angeklagten eine unbeschränkte Akteneinsicht hat. Auch wahrt ein Verteidiger die notwendige Objektivität gegenüber einem Verfahren, etwas, was ein Angeklagter bedingt durch eventuelle Nervosität oftmals verliert.

Warum sollten Sie uns bei einer Strafsache einschalten?

Das Strafverfahren ist oft ein schwerer Weg, der professionelle Begleitung erfordert. Wir bieten Ihnen hierzu unsere Kompetenz und unsere Erfahrung an, diesen Weg gemeinsam mit Ihnen zu gehen. Mit strategischem Geschick wählen wir je nach Strafbestand und Strafbestandsvermutung die jeweils richtige Taktik, den erfolgversprechendsten Weg, um für unsere Mandanten ein für sie optimales Ergebnis zu erreichen. Dieses kann je nach Sach- und Rechtslage von einer vernünftigen Verständigung mit den Ermittlungsbehörden und Richter bis hin zu harter Prozessführung unter Ausnutzung aller prozessualen Mittel reichen. Wir als Ihr Rechtsanwalt in Kassel machen keine voreiligen Versprechungen, aber wir setzen unser gesamtes Wissen und Können ein, eine maßgeschneiderte Strategie zu erarbeiten. Prägend für unsere Arbeit ist dabei auch ein sehr gutes persönliches Verhältnis zu unseren Mandanten, das von Vertrauen und sozialer Kompetenz gekennzeichnet ist.

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